Kommende Ausstellung in Brunnthal

Charlotte Trossbach
Petra Levis
Barbara Storck-Brundrett
Günter Beier
Petra Levis
Peter Anton
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Pünktlich zur Adventszeit geben wir Ihnen in unserer Galerie in Brunnthal Gelegenheit dazu, sich die Tage bis Weihnachten und darüber hinaus zu versüßen – selbstverständlich rein optisch. Die Ausstellung „Süße Verführung“ präsentiert Bilder und Skulpturen rund um das Thema Nascherei von Peter Anton, Thomas Baumgärtel, Günter Beier, Ulrik Happy Dannenberg, Petra Levis, Mel Ramos, James Rizzi, Barbara Storck-Brundrett und Charlotte Trossbach.

Pralinen, Torten, Eisbecher, Schokolade, Bonbons, Gummibärchen und Lakritz – die Reihe der süßen Versuchungen ließe sich beliebig fortsetzen. Ihr Genuss macht uns glücklich und schenkt uns Momente voller Seligkeit. All diese wunderbaren Köstlichkeiten finden sich in den Arbeiten von neun Künstlern wieder, die in unserer Galerie besichtigt werden können. Das Gute daran: Sie sind komplett figurfreundlich und machen trotzdem glücklich! Eine kunterbunte Welt der Naschereien erwartet die Ausstellungsbesucher: Konfekt, das wir uns unter normalen Umständen im Munde zergehen lassen, hängt an der Wand und kann auch als Skulptur in den Räumen erlebt werden. Da gibt es Pralinenschachteln des US-amerikanischen Künstlers Peter Anton in XXXL-Format zum An-die-Wand-hängen. Sie bestechen durch ihren radikalen Realismus bis ins kleinste Detail. Dasselbe gilt für die meisten der ausgestellten Künstler. Charlotte Trossbach, Petra Levis und Günter Beier präsentieren in ihren Bildern Torten und Pralinen als Lustobjekte malerisch überhöht. Dabei geht es ihnen auch um die Oberfläche, den Glanz der Schokolade und die Lichtreflexe auf dem Zuckerguss. Und schließlich Mel Ramos, der Mitbegründer der Pop Art vor mehr als fünfzig Jahren, der als erster Konsumprodukte mit wenig bekleideten Damen kombinierte und dadurch einen Aufschrei der Empörung verursachte. Heute ist seine Ästhetik hoch geschätzt, wenn er einen überdimensionierten Kaugummi oder Schokoladenriegel in den Armen einer nackten Schönen zeigt. Gezeigt werden auch die Objekte von Barbara Storck-Brundrett, die sich mit dem Sein und Schein auseinandersetzt, sowie die Reliefs von Ulrik Happy Dannenberg, der das Glück schon im Namen führt. Seine in Kunstharz gegossenen Gummibärchen, Lakritzschnecken und Colafläschchen erinnern uns an einem schlechten Tag daran, was uns wieder gute Laune verschafft.
Es erwartet Sie eine opulente visuelle Schau, die Lust auf eine verführerisch süße Adventszeit macht.

Ausstellung in unserer Galerie in 85649 Brunnthal in der Otterloher Str. 6

Öffnungszeiten
Während der Ausstellung bis 4.1.2020 haben wir auch sonntags für Sie geöffnet:
Mo – Fr 9-12.30 und 14-18 Uhr
Sa 10-13 Uhr
So 13-16 Uhr

Wir haben geschlossen vom 24.-26.12.2019 sowie am 31.12.2019 und 1.1.2020

Vergangene Ausstellung in München

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Heinz Viehweger ist beides – Maler und Bildhauer. Professionell ausgebildet in beiden künstlerischen Sparten nutzt er sein Talent, um die Natur in seine Arbeiten zu holen. Er mischt die Farben häufig mit Sand und fixiert auf dem Malgrund Fundstücke wie Äste, Schnüre oder grobes Sackleinen, die in der Gesamtschau eine plastische Collage ergeben.
Seine Farben wählt er aus einem erdigen und warmen Spektrum aus, es dominieren Braun, Ocker- und Rottöne, hin und wieder findet sich aber auch ein lichtes Blau. Gepaart mit Viehwegers kräftigem, spachtelartigen Duktus und seinem pastosen Farbauftrag ergeben sich spannungsvolle Kontraste, die er mit der Technik des Sgraffito noch verstärkt: Durch Einritzen greift er in tiefere Farbschichten ein und generiert dabei abstrakte Formen und Figuren.

Da er seinen Arbeiten generell keine Titel gibt, ist der Betrachter gefordert, sich mit den Werken auseinanderzusetzen und sie Stück für Stück zu erschließen. Emotional und ausdrucksstark sind sie alle. Das mag daran liegen, dass Heinz Viehweger vom abstrakten Expressionismus und dem Informel, insbesondere von Emil Schumacher, geprägt ist. Diese Kunstströmungen lehnen feste Kompositionsregeln und einen geordneten Bildaufbau ab. Ganz auf Gegenstandslosigkeit ausgerichtet, werden Farbe und andere Materialien autonom eingesetzt. Spontaneität ist gefragt, das eine ergibt sich aus dem anderen, das Unbewusste tritt in gestischer Malerei zutage.
Zu all diesen Aspekten kommt in Viehwegers Kunst eine weitere und für ihn charakteristische Komponente: Feingliedrige Gestalten treten auf; sie wirken, als wären sie in diese wilden Welten aus Farbe, Sand und Holz „hineingeworfen“ und müssten sich erst einmal in ihnen behaupten. Sie erscheinen so filigran und fragil, dass man dieses Unterfangen zum Scheitern erklären würde, dass man sie von dieser Wucht an Landschaft geradezu überrollt sähe, wenn Viehweger sie nicht paarweise oder in größeren Gruppen angeordnet hätte. Gemeinsam können sie den Naturgewalten trotzen, sich bekämpfen oder lieben.

Auch in seinen Skulpturen zeigt der Künstler, wie sehr ihn familiäre, freundschaftliche oder Liebesbeziehungen beschäftigen, er gesteht dem Menschen zuweilen aber auch den Moment des Alleinseins zu, indem er ihn Flöte spielen oder auf einem Stuhl sitzend ein Buch lesen lässt. Wie auch in seinen Bildern treten die Figuren meist mit überlangen Extremitäten auf, wirken sehr zerbrechlich und filigran und sind doch aus hartem Holz, Acryl, Eisen oder Stein.

Heinz Viehweger ist ein Künstler mit vielen Ausdrucksmöglichkeiten, der virtuos mit vielerlei Techniken und Materialien umzugehen weiß. Seine Werke signiert er kurz und prägnant – er nennt sich Viwi.

Jede Ausstellung ist etwas ganz Besonderes für unsere Galerie: viel zusammentragen, aber das Publikum nicht überfrachten, dem Betrachter einen breiten Eindruck vermitteln, aber auch in die Tiefe gehen, Akzente setzen und dennoch das Werk wirken lassen, und vor allem etwas ausdrücken und zugleich in Dialog treten. Nirgendwo sonst kommt ein breites Publikum dem Künstler oder der Künstlerin mitsamt Werk so nahe.
Und nirgendwo sonst kommen kunstsinnige Menschen so fruchtbar über Kunst und ihre Wirkung auf uns ins Gespräch

Vergangene Ausstellungen

27. 6. – 27.7.2019

Norbert Klaus bereichert die Arte Povera um ein alltägliches und doch außergewöhnliches Arbeitsmaterial – das Reisig. Daraus schafft er spannungsgeladene Skulpturen, die zu exakten geometrischen Formen geschnitten als Kugeln, Ellipsoide oder Quader erscheinen. Aus Reisig gestaltet er aber auch Papierreliefs an der Wand. Da die Reisigvorlage beim Entfernen des geprägten Papiers „verloren“ geht, sind die Drucke von Norbert Klaus bis auf wenige Ausnahmen Unikate.
In der unserer Ausstellung in München waren sowohl Objekte als auch Papierreliefs von Norbert Klaus zu sehen und erzeugten eine eigene Atmosphäre im Raum, ganz nach Alexander von Humboldts Weisung: „Die Natur muss gefühlt werden.“

22.3. – 27.4.2019

Christian Peschke zählt zu den zeitgenössischen Vertretern der Klassischen Moderne. Seine Kunst ist einmalig und unverwechselbar und steht in der Tradition von Braques, Matisse und Picasso. Peschke brachte in den üppigen Formen seiner Skulpturen aber auch in der Farbensprache seiner Bilder seine Lebensfreude und Liebe zur Sinnlichkeit aufs Schönste zum Ausdruck. In unserer retrospektiven Ausstellung präsentierten wir Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen aus verschiedenen Schaffensperioden des 2017 verstorbenen Künstlers

6.12.2018 – 12.1.2019

Einer der ganz großen Pop Art-Künstler Amerikas ist tot. Neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein zählte Mel Ramos vor mehr als einem halben Jahrhundert zu den Begründern der Pop Art. Er ist im Oktober 2018 im Alter von 83 Jahren in seiner Heimat Kalifornien gestorben. In unserer Ausstellung am Viktualienmarkt in München präsentierten wir als Hommage an den weltbekannten Maler sein druckgraphisches Werk.

30.11.2018 – 12.1.2019

Mit Werner Berges, einem der bekanntesten und wichtigsten Pop Art-Künstler Deutschlands, präsentierten wir in Brunnthal nach Armin Mueller-Stahl ein weiteres künstlerisches Schwergewicht. In der Ausstellung wurden Grafiken und Leinwand-arbeiten gezeigt sowie Stahlskulpturen, die der 2017 verstorbene Künstler in seinen letzten Lebensjahren geschaffen hat.

30.9. – 27.10.2018

Vom 30. September bis zum 10. November zeigten wir in unserer Galerie in Brunnthal Unikate und Grafiken von Armin Mueller-Stahl. Der 1930 geborene Künstler gehört ohne Zweifel zu den klassischen Mehrfachbegabungen der deutschen Kulturgeschichte, wie Hermann Hesse, Ernst Barlach oder Oskar Kokoschka, um nur einige zu nennen.
In der Ausstellung lag der Fokus sowohl auf seinem malerischen als auch auf seinem grafischen Werk.
Bunte.de interviewte Armin Mueller-Stahl in bei der Ausstellungseröffnung in unserer Galerie in Brunnthal.

 

20.9. – 20.10.2018

In unserer Herbstausstellung 2018 präsentierten wir in unserer Galerie am Viktualienmarkt Werke des
Malers Ulrich Hartig. Seine Bilder rufen die schönsten Erinnerungen an unseren letzten Italienurlaub wach.
Und erstmals beleuchtete er mit seinem einzigartigen Stil München als nördlichste Stadt Italiens.

29. Juni – 28. Juli 2018

In der Sommerausstellung unserer Galerie in Brunnthal zeigten wir Grafiken von Pablo Picasso und Joan Miró. Die beiden Ausnahmekünstler wählten die Drucktechnik der Radierung und Lithographie bewusst aus, um ein breites Publikum anzusprechen. Somit wurden damals und sind auch heute noch Originalgrafiken dieser Künstler für viele Kunstliebhaber erschwinglich. In dieser facettenreichen Ausstellung erhielt der Besucher einen umfassenden Einblick in das druckgraphische Werk dieser beiden Ikonen der Kunstgeschichte. Wertvolle Grafiken luden dazu ein, die virtuose Vielseitigkeit Mirós und Picassos zu entdecken: Der rasant geschwungene Pinselstrich Picassos, die kleinteilige und filigrane Formensprache Mirós, Humor und Poesie waren in den Originalradierungen und -lithografien der beiden Künstler stets erkennbar.

5. – 28. Juli 2018

Bis 28. Juli 2018 zeigten wir in unserer Filiale am Viktualienmarkt Gemälde von Puck Steinbrecher und Bronzeskulpturen von Susanne Kraißer. Die beiden Künstler präsentierten ihre Arbeiten in schönster Eintracht: Die filigranen Bronzefiguren ergänzten die atmosphärischen Landschaften auf eine zartet Art und Weise. Die heitere Ruhe in Steinbrechers Bildern traf auf die poetische Stimmung von Kraißers Skulpturen und versetzte den Besucher der Ausstellung in einen Zustand der Gelassenheit und Verzauberung.

16. März – 28. April 2018

Bis zum 28. April 2018 zeigten wir in unserer Jubiläumsausstellung anlässlich des 40-jährigen Bestehens unserer Galerie in Brunnthal Werke von Alexander Befelein. Der unverwechselbare Malstil des renommierten und international bekannten Münchner Künstlers zeugt von seinem ganz eigenen Blick auf die Welt. Seine Faszination für die städtische Architektur bringt er mit großer Detailverliebtheit und meisterhafter Linienführung aufs Papier.

8. Februar – 10. März 2018

Die erste Ausstellung in unserer Filiale in München war den Künstlern Günther Uecker, Heinz Mack und Otto Piene gewidmet – eine Hommage an die Gründung der Gruppe ZERO vor 60 Jahren. Ausgestellt wurden neuere und ältere Grafiken und Skulpturen sowie Unikate und Objekte der bedeutendsten Vertreter der deutschen ZERO-Bewegung

24. November 2017 bis 5. Januar 2018

Vom 24. November zum 5. Januar 2018 zeigten wir zahlreiche Objekte und Installationen international renommierter, aber auch aufstrebender Künstlerinnen und Künstler. Die hinsichtlich Größe und inhaltlicher Aussage unterschiedlichsten Arbeiten faszinierten durch ihre individuellen Wirkungen. Die Konzentration auf das Genre ermöglichte es den Besuchern, die Vielfalt zeitgenössischer Entwicklungen von Objekten, Skulpturen und Installationen nachzuempfinden.

22. September bis 21. Oktober 2017

Sein Qualitätsmerkmal ist die feine, vielschichtige Malerei. Sein bevorzugtes Sujet das Stillleben. Mit seiner malerischen Virtuosität hat sich der Münchner Maler Wolfgang Zelmer international einen Namen gemacht. Begleitend zu den Bildern von Wolfgang Zelmer präsentierten wir Steinskulpturen afrikanischer Bildhauer aus Simbabwe.

23. Juni bis 29. Juli 2017

Vom 23. Juni bis zum 29. Juli 2017 präsentierten wir Landschaften und Städte individuell interpretiert von den Künstlern Andreas Decke, Theresia Helmig, Andreas Scholz und Rudi Weiss. Ob gegenständlich oder abstrakt, bewusst verfremdet, impressionistisch oder expressiv – allen Bildern gemein war, dass sie den Betrachter an ihm bekannte und doch neue (Stadt-)Landschaften entführen, ihn an besondere, intensive Erlebnisse, Momente und Stimmungen erinnern und seine Umgebung und sich selbst mit neuen Augen wahrnehmen lässt.

10. März bis 8. April 2017

Pop Art steht abgekürzt für popular art und ist eine Stilrichtung, die Ihren Ursprung Ende der 1950-er Jahre in England und den USA hat. In den 1960-er Jahren wurde sie zu einer der vorherrschenden künstlerischen Ausdrucksformen Nordamerikas und Europas. Bis heute fungiert sie als eine scheinbar unerschöpfliche Quelle für Künstler. Werke ihrer Gründerväter erzielen auf Auktionen Höchstpreise und die Arbeiten ihrer Nachfolger sind heute besonders bei jungen Sammlern beliebt. In unserer Ausstellung präsentierten wir die große Bandbreite amerikanischer, englischer und deutscher Pop Art-Künstler von der ertsten Stunde bis heute anhand ausgewählter Grafiken und Objekte.

25. November 2016 – 07. Januar 2017

Vom 25.11.2016 bis zum 7. Januar 2017 zeigten wir Arbeiten des Bremer Künstlers Volker Kühn. Er setzt seine Ideen nach der Devise “Man muss nur machen” in 3D-Objektbilder um: Momentaufnahmen, die den Betrachter schmunzeln lassen, finden sich auf kleinen Bühnen wieder. Die dreidimensionalen Kunstwerke zeigen mit einem Augenzwinkern Szenen des alltäglichen Lebens oder Hommagen an Künstler, mit denen er sich verbunden fühlt. Außerdem waren in dieser Werkschau auch seine Assemblagen zu sehen – Blätterbilder aus gerissenem und gefärbtem Büttenpapier. 

23. September – 22. Oktober 2016

Vom 23.9. bis zum 22. Oktober 2016 präsentierten wir Ölgemälde und Aquarelle des Regensburger Künstlers Ulrich Hartig. In sanften, aber starken Farben fängt Hartig Orte und Landschaften Italiens, Spaniens und Südfrankreichs gefühlvoll ein. Die Gemälde wirken wie eine Momentaufnahme. Als würde man im Vorbeigehen einen besonderen, nicht wiederholbaren Augenblick erleben und genießen.

03. Juni – 02. Juli 2016

Erneut war Brunnthal Schauplatz internationaler Kunst. Anlässlich des Projektes “The Floating Piers” von Christo am Lago d’Iseo gaben wir Einblick in das Schaffen des Verhüllungskünstlers. Zu sehen waren Unikate und Original-Grafiken zu seinen Aufsehen erregenden Projekten und vehüllten Objekten.

29. April – 14. Mai 2016

Vom 29. April bis zum 14. Mai 2016 präsentierten wir Highlights aus dem Œuvre des 2011 verstorbenen Popart-Künstlers James Rizzi. Ausgestellt wurden auch sein Zeichentisch und weitere Gegenstände aus seinem New Yorker Atelier. Wie kaum ein anderer schaffte er es, Lebensfreude und Lebenslust künstlerisch umzusetzen. Begleitet wurden die Bilder von ebenso farbenfrohen Skulpturen und Objekten des Künstlers Patrick Preller.
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