Storck-Brundrett, Barbara

Sein und Schein – mit diesem Thema setzt sich Barbara Storck-Brundrett auseinander. Ihre Bonbon-Serien präsentieren die Süßigkeit in überdimensionierter Größe. Der Gedanke an die süße Köstlichkeit wird beim Betrachter jedoch schnell verdrängt, denn die bunt verpackten Bonbons sind an ihrer Vorderseite aufgebrochen und geben den Blick in ihr Inneres frei.
Storck-Brundretts Arbeiten erleben dabei eine Metamorphose, und das zuerst Wahrgenommene zeigt sich in einem völlig neuen Licht. Der Betrachter ist dazu eingeladen, den äußeren Schein zu hinterfragen und zu untersuchen: Sind die vielen kleinen Köstlichkeiten wirklich so lecker wie es beim ersten Hinsehen erscheint?
Das Hauptthema ihrer Tuben sind Wunschvorstellungen und schnelle Lösungen für Probleme aller Art. Der Inhalt verspricht bei Anwendung unrealistische Ergebnisse – eben schnelle Hilfe aus der Tube.


Barbara Storck-Brundrett wurde 1958 in Offenbach geboren und besuchte von 1999 – 2002 die Städel Kunstschule in Frankfurt am Main bei Bernhard Jäger und Nicole Van den Plas und 2003 und 2004 die Europäische Kunstakademie bei Matthias Kroth.
Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und angrenzenden Ausland.
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