Kunst kommt von KERSTEN

Galerie Kersten

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Christian Peschke
Malerei und Skulpturen

In einer Retrospektive zeigen wir in Brunnthal vom 22. März bis zum 27. April 2019 Gemälde und plastische Werke des Künstlers Christian Peschke Er zählt zu den zeitgenössischen Vertretern der Klassischen Moderne. Der vor zwei Jahren verstorbene Maler und Bildhauer brachte in den üppigen Formen seiner Skulpturen aber auch in der Farbensprache seiner Bilder seine Lebensfreude und Liebe zur Sinnlichkeit aufs Schönste zum Ausdruck.

Der 1946 geborene Christian Peschke war ein Künstler, der sich klar gegen die Abstraktion und für die Darstellung des Gegenständlichen in seiner Kunst entschieden hat. Aufgewachsen während der Nachkriegszeit in Bad Säckingen, Spanien, Frankreich und Stuttgart konnte er mithilfe einer Sondergenehmigung schon im Alter von zwölf Jahren an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart studieren. In der Klasse des renommierten Kunstprofessors Gerhard Gollwitzer empfing er wichtige Anregungen für sein späteres künstlerisches Schaffen. Mit 35 Jahren ließ er sich als freier Künstler in Spanien nieder, wo unter der südlichen Sonne die ersten sein Werk prägenden Skulpturen entstanden. Auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland war Christian Peschke seit Mitte der 90er Jahre vertreten. Für den Fürsten von Monaco schuf er die überlebensgroße Statue einer Tänzerin und kreierte die Statuette zum George-Tabori-Preis für Theater und Tanz, der alljährlich in Berlin verliehen wird.

Dass die Entscheidung über den Künstler unserer diesjährigen Frühjahrsausstellung für Christian Peschke ausgefallen ist, hat viele Gründe. Peschkes Kunst ist einmalig und unverwechselbar und steht in der Tradition von Georges Braques und Pablo Picasso. In seinen plastischen Werken kann man ihn durchaus als europäisches Gegenstück zum lateinamerikanischen Künstler Fernando Botero sehen: Seine Frauenkörper sind von einer barocken Fülle, sie bersten fast vor üppig quellendem Fleisch. Sie beschreiben weit ausgreifende Kurven und sind doch immer von einer grazilen Schönheit und Eleganz, weil sie gegen alle Gesetze der Schwerkraft beinahe zu schweben scheinen.

Überhaupt kennzeichnen runde Formen Peschkes gesamtes Œuvre. Sicherlich kein Zufall, symbolisiert der Kreis doch schon seit der Antike die Vollkommenheit schlechthin. Sowohl Peschkes Skulpturen als auch seine Gemälde und Zeichnungen sind von Kreis- und Kugelformen bestimmt, zuweilen kombiniert mit einer geschwungenen Körperlinie. Mit diesem Formenrepertoire der Kreise, Ovale und Kugeln verweist er auf das Vollkommene des menschlichen Körpers und widerspricht damit wohltuend dem Postulat der Werbung nach einem schlanken und perfekten Körper. Christian Peschke feiert in seinem Werk den weiblichen Körper und huldigt damit allem Weiblichen. In der Retrospektive präsentieren wir Skulpturen und Gemälde aus verschiedenen Schaffensperioden von Christian Peschke.

Dauer und Öffnungszeiten der Ausstellung

22. März bis 27. April 2019
Mo.–Fr. 9.00–12.30 und 14.00–18.00 Uhr
Samstag 10.00–13.00 Uhr
Sonntag 13.00–16.00 Uhr

Wir haben geschlossen vom 19. bis einschließlich 22. April 2019

 

Brunnthal

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85649 Brunnthal

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Fax: 08102 3103
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